— Heiliggeist-Stift Erding —


» Niemand will wissen, was ihm im Alter bevorsteht. Wir sehen es zwar aus nächster Nähe täglich, aber um sich selbst zu schonen machen sehr viele Menschen aus dem Alter ein Tabu. «

Max Frisch





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AKTUELLES




Hygienekonzept Besucherorganisation


Hygienekonzept Besucherorganisation 1. Grundlegendes Die Corona-Pandemie stellt unsere Pflegeeinrichtung Heiliggeist-Stift vor eine nie dagewesene Herausforderung und Verantwortung. Die Gesundheit und das Selbstbestimmungsrecht der Bewohner zu wahren, erfordert eine konsequente Aus-wahl, Umsetzung und fortwährende Überprüfung der zu ergreifenden Maßnahmen. Der persönliche Kontakt mit Angehörigen ist für die Bewohner unverzichtbarer Teil ihres Lebens und darf deshalb nicht in Frage gestellt werden. Klar ist aber auch: Kontakte bedeuten immer ein Risiko, sich mit dem Coronavirus zu infizieren. Dieses Konzept soll deshalb eine Grundlage dafür bieten, Besuche angemessen sicher und gleichzeitig unter möglichst geringen Einschränkungen für Bewohner und Besucher zu gestalten. Grundlage für dieses Konzept sind neben den Rechten und der Selbstbestimmung der Bewohner immer die fachlichen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts. Hinzu kommt eine einrichtungsspezifische Risikoabschätzung. Wir betrachten dafür: - die COVID-19 Situation in der Einrichtung, - die epidemiologische Lage, - die Bewohnerstruktur und - die eigenen räumlichen Gegebenheiten und Ressourcen. Im Zentrum dieses Besuchskonzeptes steht das Ziel, dass Besuche stattfinden – mit möglichst geringen Einschränkungen. 2. AHA+L: Mit Hygienemaßnahmen der Übertragung von COVID-19 vorbeugen Alle Maßnahmen, die der Prävention der Übertragung von COVID-19 dienen, streben einen Synergieeffekt an – sie ergänzen einander und wirken gebündelt zusammen. Sie sind nicht gegeneinander austauschbar, sondern am effektivsten, wenn möglich viele Maßnahmen gleichzeitig angewendet werden. Die sicherste und einfachste Methode, um das Risiko einer Infektion mit SARS-COV-2 zu reduzieren, ist das Einhalten eines Sicherheitsabstandes von mindestens 1,5 Metern und eine konsequente Händehygiene. Eine weitere grundlegende Maßnahme ist, generell und korrekt eine FFP2 Maske zu tragen. Sie schützt besser als eine einfache Mund-Nasen-Bedeckung. Auch ein Gesichtsschutz-Visier kann eine FFP2-Maske nicht ersetzten. Möglichst alle Personen in der Einrichtung sollen eine FFP2-Maske tragen, also Personal, andere Berufsgruppen, und Besucher. Auch die Bewohner sollten in gemeinschaftlich genutzten Bereichen und bei Kontakten eine FFP2-Maske tragen. Der Mund-Nasen-Schutz trägt dazu bei, die Ausbreitung von ausgestoßenen und möglicherweise erregerhaltigen Tröpfchen zu verringern. In Fällen, in denen der Abstand nicht sicher oder konsequent eingehalten werden kann, kann das korrekte Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes dazu beitragen, das Übertragungsrisiko zu reduzieren. Allerdings kann das Tragen von FFP2-Masken nicht die anderen genannten Maßnahmen ersetzen. Das heißt: Händehygiene, Abstand einhalten und FFP2-Maske tragen stehen im Zentrum aller individuellen infektionshygienischen Maßnahmen. Halten sich mehrere Personen in geschlossenen Räumen auf, müssen wir zusätzlich einen Luftaustausch sicherstellen. Dadurch kann das Risiko einer Exposition gegenüber möglicherweise infektiösen Aerosolen reduziert werden. 3. Vor dem Besuch Die Voraussetzung: Symptomfreiheit. Grundsätzlich gilt: Besucher mit Erkältungssymptomen sollten generell keinen Zutritt zur Einrichtung erhalten. In Extremsituationen wie bei der Sterbebegleitung sollten Ausnahmen möglich sein. Um Symptomfreiheit zu klären, sollte vor jedem Besuch abgefragt werden, ob Erkältungssymptome vorliegen. Zudem wird die Körpertemperatur gemessen. Ergänzend soll außerdem ein Antigenschnelltest durchgeführt werden. Auch ein negatives Testergebnis kann die Abfrage von Erkältungssymptomen nicht ersetzen. Anlässe und Häufigkeit von Testungen von Bewohnern, Besuch und Beschäftigten sind im Testkonzept ausführlich bestimmt. Wichtig ist: Eine Testung entbindet nicht von Hygienemaßnahmen. Wissen, wer da war: Jeder Besuch muss angemeldet werden und jeder Besucher muss sich registrieren lassen. Beim Ankommen in der Einrichtung müssen sich alle Besucher registrieren, um im Falle einer Infektion alle Kontakte nachverfolgen zu können. Telefonische Terminanmeldungen unter Telefon-Nummer: 08122-99970 helfen dabei, Wartezeiten und Ansammlung von zu vielen Menschen zu vermeiden. 4. Während des Besuches Gut geschützt gemeinsam Zeit verbringen! Anforderungen an Besuchsräume: Generelle Voraussetzung für die Nutzung einer Räumlichkeit als Besuchsort ist, dass alle Abstands- und Hygieneregeln umgesetzt werden können, ausreichendes Lüften möglich ist und die weitere Maßnahmen zum Infektionsschutz, wie die Reinigung und Desinfektion von Oberflächen durchgeführt werden können. Geeignete Orte sind demnach: - die Bewohnerzimmer – vor allem bei Einzelzimmern. Sie schaffen Vertraulichkeit und Intimität. - der Außenbereich der Einrichtung: Der Besuch im Freien an der frischen Luft birgt unter Einhaltung der Hygieneregeln das geringste Risiko für eine Ansteckung, ist aber stark witterungsabhängig. - separate Räumlichkeiten (im Wohnzimmer, in der Cafeteria und in der Kapelle): sie bieten bei beengten Verhältnissen in den Bewohnerzimmern – in Doppelzimmern – die Möglichkeit, Besuche zu empfangen. Sie sind darüber hinaus auch für Besuche geeignet, die die Bewohner nicht in ihrem engen persönlichen Umfeld empfangen möchten. AHA+L Hygieneregeln während des Besuches: Während des Besuches gelten stets die allgemeine Empfehlungen des Robert Koch- Instituts: Auf Händehygiene achten – vor Betreten und Verlassen der Einrichtung sowie beim Betreten des Bewohnerzimmers, einen Abstand von mindestens 1,5 Metern halten, durchgehend FFP2-Maske tragen und lüften. Wichtig ist: Ein negativer PCR- oder Antigenschnelltest entbindet nicht von der Pflicht, die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten! Regeln für die Nutzung anderer Räume (im Wohnzimmer, in der Cafeteria, in der Kapelle): Die Besucher sollten sich auf direktem Weg zum Bewohnerzimmer oder Besuchsort begeben. Können sie sich nicht gut in der Einrichtung orientieren oder sind sie zum ersten Mal da, sollte sie das Personal begleiten. Aufzüge sollten möglichst nicht zusammen mit anderen Personen benutzt werden. Umgang mit mitgebrachten Speisen und gemeinsames Essen: Gemeinsames Essen und Trinken sind kurzzeitig möglich, generell aber zu vermeiden. Denn: Die Besucher sollen möglichst die gesamte Besuchszeit über eine FFP2-Maske tragen. Beim unterstützenden Anreichen von Speisen und Getränken an die Bewohner müssen Besucher eine Schutzkleidung tragen. Davor und danach muss außerdem eine gründliche Händehygiene erfolgen. Gut zu wissen: Besucher können bedenkenlos Geschenke für ihre Angehörigen mitbringen und ohne Zwischenlagerung überreichen. Gleiches gilt für mitgebrachte und selbst gewaschene Wäsche. Auch außerhalb der Einrichtung gilt: Die strikte Einhaltung der Hygieneregeln ist zwingen notwendig. Zu berücksichtigen ist dabei, dass ein Spaziergang ein anderes Risiko birgt als etwa die Teilnahme an einer Geburtstagsfeier oder einem Gottesdienst. 5. Nach dem Besuch Auch anschließend sicher: Hygienemaßnahmen anwenden: Auf jeden Besuch sollte die Desinfektion von Flächen auf den Zimmern oder in den Besuchsräumen folgen – also von Tischen, Türklinken oder Lichtschaltern. Außerdem sollte ausgiebig gelüftet werden. In Kontakt bleiben: Wir weisen Besucher darauf hin, sich unbedingt zu melden, wenn binnen zwei Wochen nach dem letzten Besuch Erkältungssymptome oder andere Symptome auftreten, die auf eine COVID-19-Erkrankung schließen lassen, oder eine SARS-Cov-2-Testung einen positiven Nachweis erbracht hat. Nur dann kann die Einrichtung aktiv werden, um mögliche Ansteckungen auszuschließen oder Infektionsketten zu unterbrechen. Zusammenfassung: 1. Jeder Bewohner darf von täglich höchstens einer Person besucht werden, die über ein schriftliches oder elektronisches negatives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 verfügt. Zudem wird die Körpertemperatur gemessen. 2. PoC-Antigenschnelltest darf höchstens 48 Stunden und PCR-Test höchstens drei Tage vor dem Besuch vorgenommen werden. Der Test muss die jeweils geltenden Anforderungen des RKI erfüllen. Die Möglichkeit zum kostenlosen Schnelltest (derzeit Nasenabstrich) bieten wir selbstverständlich an. 3. Jeder Besucher hat zu jeder Zeit innerhalb der Einrichtung eine FFP2-Maske zu tragen. 4. Besuchsdauer: eine volle Stunde. 5. Besuchszeit: Vormittag von 09:30 Uhr bis 11:30 Uhr Nachmittag von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr. 6. Anmeldung und verbindliche Registrierung durch die Informationsstelle. 7. Hygienemaßnahmen: FFP2-Maske, Händedesinfektion, Abstandsregel 1,5 Metern und Lüften. 8. Für die Beschäftigten gilt FFP2-Maskenpflicht im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen, soweit sie in Kontakt mit Bewohnern sind. 9. Die Beschäftigten unterliegen der Beobachtung durch die zuständige Kreisverwaltungsbehörde und haben sich regelmäßig, mindestens an drei verschiedenen Tagen pro Woche, in der der Beschäftigte zum Dienst eingeteilt ist, einer Testung in Bezug auf eine Infektion mit Coronavirus zu unterziehen. 10. Die Begleitung Sterbender ist jederzeit zulässig. 11. Informieren Sie bitte das Pflegepersonal, wenn Sie Ihren Besuch beendet haben, damit die Desinfektion auf den Zimmern oder in den Besuchsräumen folgen – also von Tischen, Türklinken und Lichtschaltern. Außerdem sollte ausgiebig gelüftet werden. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Heiliggeist-Altenheim aktuell


Sehr geehrte Besucherin, sehr geehrter Besucher, Menschen, die in unserer Einrichtung leben, gehören zur Gruppe, die eines besonderen Schutzes bedürfen. Aus diesem Grund gelten besondere Regelungen zum Besuch in unserer Einrichtung. Bitte seien Sie auch in Ihrem privaten Umfeld sorgsam und halten die allgemeinen Hygieneregeln ein. Hatten Sie in den letzten 14 Tagen Anzeichen einer Atemwegserkrankung oder eines fieberhaften Infektes, dürfen Sie unsere Einrichtung auf keinen Fall betreten. Bitte klären Sie dies unverzüglich mit einem Arzt ab. Sollten Sie in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer mit dem SARS-CoV-2-Virus („Coronavirus“) infizierten und/oder an diesem Virus erkrankten Person gehabt haben, dürfen Sie unsere Einrichtung ebenfalls nicht betreten. Beim Besuch unserer Einrichtung ist Folgendes zu beachten: • Die allgemeinen Hygieneregelungen sind zum Schutze unserer Bewohnerinnen und Bewohner und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jederzeit einzuhalten. Dazu gehört insbesondere: o Beachtung der Husten- und Nies-Etikette: Verwendung von Einmal-Taschentüchern auch zum Husten und Niesen, alternativ niesen oder husten in die Ellenbeuge. o Sorgfältige Händehygiene: Häufiges Händewaschen (30 Sekunden mit Wasser und Seife, anschließend gründliches Abspülen) und Nutzung einer Händedesinfektion vor dem Betreten und beim Verlassen der Einrichtung. • Bitte tragen Sie während des Besuchs durchgehend eine FFP2 Maske • Halten Sie jederzeit und zu jeder Person in der Einrichtung grundsätzlich einen Mindestabstand von mindestens 1,5 m. • Ist dies aus triftigen Gründen nicht möglich, müssen Sie mit uns das Tragen einer geeigneten Schutzausrüstung absprechen. • Informieren Sie bitte das Pflegepersonal, wenn Sie Ihren Besuch beenden, damit die Desinfektion von Flächen auf den Zimmern oder in Besuchsräumen folgen können. Außerdem sollte ausgiebig gelüftet werden. Die Registrierungsformulare werden datenschutzkonform nach 4 Wochen fachgerecht entsorgt. Wir bitten den Anweisungen der Einrichtung Folge zu leisten. Ergotherapie, Fußpflege und der Friseur haben die Arbeit im Heiliggeist-Stift wieder aufgenommen. Ihre Heim- und Pflegeleitung (Stand: 05.03.2021)